top of page

erstarrt

Beton, Basalt, Lautsprecher, 5-Kanal Klangkomposition (44:23)

Diese Arbeit war Teil einer Gruppenausstellung im Wasserturm Mühlheim am Main im Rahmen der Reihe "Klangkunst in Industriekultur" des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main.

Beton, der dem Wasserturm die nötige Stabilität liefert, wurde in dieser Installation zum Gießen filigraner Skulpturen genutzt. Ihre Formen verweisen dabei auf den vulkanischen Ursprung des Basaltgesteins, der im Turm lediglich als Verkleidung, im Kunstwerk jedoch als Stütze für einen Lautsprecher dient. Die Materialien werden so ihrer architektonischen Funktionalität entzogen und es entstehen neue Perspektiven auf ihre menschliche Nutzung.

Das Ausgangsmaterial der Klangkomposition sind überwiegend Tonaufnahmen der Rohre im Wasserturm, die mithilfe von Spezialmikrofonen der Stadtwerke entstanden sind und den sonst so stillen Weg des Wassers durch den Turm indirekt erfahrbar machen. Ergänzt werden die Klänge durch Elemente aus früheren Arbeiten des Künstlers mit Bezug zum Vulkanismus und einer Feldaufnahme der Stromtrasse, die heute durch den ehemaligen Basalt-Steinbruch in Dietesheim führt.

bottom of page